Festivals

Food Festivals (Messen und Festivals zum Thema Nahrungsmittel): ein Weg Gerichte zu entdecken, die du nie zuvor gegessen hast

Veröffentlicht am

Essen wird mehr und mehr zum Trend. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Messen und Festivals rund um das Thema Essen an immer mehr Beliebtheit erfreuen.

Zum Teil sind diese Messen Fachmessen der Ernährungswirtschaft und Nahrungsmittelindustrie, so wie die Anuga, Die Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung (die weltgrößte ihrer Art) welche alle zwei Jahre in Köln stattfindet und als zentraler Handelsplatz für Hersteller, Importeure und Großhändler sowie Entscheidungsträger der Ernährungswirtschaft fungiert. Bekannt ist auch Die Internationale Grüne Woche Berlin, meist kurz Grüne Woche genannt, auf der landwirtschaftliche Erzeugnisse aus aller Welt präsentiert werden, und die nicht nur Fachbesuchern, sondern auch dem allgemeinen Publikum offensteht.

Es gibt aber noch eine ganze Reihe sogenannter Food Festivals, welche hauptsächlich für den Genuss gedacht sind und sich an Privatpersonen wenden. Food Festivals sind Feste, die ganz im Zeichen des kulinarischen Genusses stehen und zum pausenlosen Schlemmen einladen. Hier kommen alle zusammen, die am Herd etwas Besonderes zu bieten haben. Egal ob Food Truck, Küchenchef oder passionierter Hobby-Koch.

Es gibt viele verschiedene Schwerpunkte der meist gut besuchten Events. Da sind Feste die sich speziell Feinkostnahrung, Fleisch- und Wurstwaren, Backwaren, Milchprodukten oder Süßwaren widmen. Bei manchen liegt der Schwerpunkt auch auf biologischen Lebensmitteln. Wieder andere sind ganz der regionalen Küche und regionalen Produkten geweiht. Sie sind eine sehr attraktive Möglichkeit in Vergessenheit geratene heimische Gerichte und Lebensmittel kennenzulernen. Im Ausland wiederum kann man sich auf solchen Festen vorsichtig an die typisch lokale Küche herantasten und sie verkosten. Aus Italien kommt beispielsweise ursprünglich auch der Begriff des Slow Foods. Der Begriff Slow Food bezeichnet genussvolles, bewusstes und regionales Essen und ist eine Gegenbewegung zum uniformen und globalisierten Fastfood. Die Bewegung bemüht sich unter anderem mit Hilfe von Food Festivals um die Erhaltung der regionalen Küche mit heimischen pflanzlichen und tierischen Produkten und deren lokale Produktion. Man kann dort die beeindruckende Vielfalt regionaler Spezialitäten und deren unverfälschten Geschmack erleben, aber auch die Produzenten der Lebensmittel persönlich treffen und in die Philosophie von Slow Food eintauchen.

Ein besonderes Augenmerk verdienen auch internationale Food Festivals. In ihren Gerichten spiegelt sich die Vielfalt unterschiedlichster Essenskulturen der ganzen Welt wieder. Sie sind ein besonders reizvoller Ort um internationale Snacks und Gerichte in einem lebhaften Rahmen zu erkunden, zu entdecken und zu genießen. Die Vielzahl und Auswahl an verschiedenen Gerichten und auch die Qualität der direkt vor Ort frisch zubereitenden Speisen ist einzigartig.

Genau deshalb sind Food Festivals so attraktiv. Während man von Stand zu Stand schlendert und einen kleinen Happen nach dem anderen genießt, kann man, von Vorspeisen, über Suppen, Snacks, Zwischenmahlzeiten und Hauptgerichten bis zu Desserts, der Reihe nach Gerichte aus der ganzen Welt verkosten und Genuss-Trends kennenlernen… und all das an einem Ort, am selben Tag und um ein vieles günstiger als bei einem normalen Restaurantbesuch.

Von Jung bis Alt sind alle Feinschmecker und die, die es werden wollen, eingeladen, mit allen Sinnen zu sehen, riechen, probieren, schmecken und, vor allem, Spaß zu haben.

Festivals

Karneval und Festivals: Was unterscheidet sie und was lernen wir aus ihnen?

Veröffentlicht am

Der Karneval unterscheidet sich von Festivals in einigen wichtigen Gesichtspunkten und mehreren kleinen Details.

Karneval (in vielen Regionen auch Fasching und Fastnacht oder Fasnet genannt) ist fester Bestandteil der Kultur Deutschland und Österreichs und einiger, weniger anderer Länder. In gewissen Gegenden ist der Karneval der meistgefeierte Anlass des ganzen Jahres. Im Gegensatz zu Festivals, welche weder an eine gewisse Jahreszeit oder ein bestimmtes Datum gebunden sind, noch gezwungenermaßen regelmäßig stattfinden müssen, beginnt der Karneval jedes Jahr offiziell am 11.11. um 11:11 Uhr mit dem sogenannten „Elferrat“ – einer deutschen Tradition, die seit 1823 besteht. Danach ruht der Karneval mehr oder weniger bis zum Januar des darauffolgenden Jahres.

Deutsche nennen diese Zeit der Festlichkeiten auch die 5. Jahreszeit – eine Jahreszeit der wilden Feiern, Paraden, Kostümfeste und Scherze aller Art – und obwohl es in der Faschingszeit keinen bundesweiten, staatlichen Feiertag gibt, darf man nicht erwarten, dass in den sechs Tagen vor dem Aschermittwoch – dem Höhepunkt aller Feierlichkeiten – viel gearbeitet wird. Das Datum des Aschermittwochs variiert übrigens jedes Jahr, wie Ostern, von dem der Tag abhängt. Mit dem Aschermittwoch endet der Karneval. In vielen Teilen Deutschlands und Österreichs sind Verkleidungen und festliche Aktivitäten in den Schulen und sogar in den Ämtern und Firmen ein fester Bestandteil dieser Tage.

Für die Hauptprozessionen und Maskenumzüge, die normalerweise am Wochenende vor dem Rosenmontag, am Rosenmontag selbst oder am Faschingsdienstag, unmittelbar vor dem Aschermittwoch, stattfinden, werden öffentliche Straßen gesperrt. Überall finden in dieser Zeit rauschende Kostümbälle und für jeden Geschmack verschiedene Unterhaltungsprogramme statt. Aus der ganzen Welt reisen Touristen an, um auf den öffentlich zugängigen Paraden die selbstgemachten Kostüme zu bewundern und die traditionellen Gerichte zu kosten. Gerade was das Essen angeht, gibt es eine Reihe von köstlichen, typischen Leckerbissen. Nicht nur die Wirtschaft, sondern auch der Tourismus profitiert somit beträchtlich von diesem kulturellen Event.

Die Festivitäten des Karnevals werden als Teil der Kultur von der Gemeinde oder Stadt gesponsert und sprechen die ganze Bevölkerung an. Sie symbolisieren sozusagen die Gemeinschaft der Gesellschaft. Wohingegen Festivals meist private Veranstaltungen sind, welche an eine besondere Gruppe adressiert sind und so nur die Gemeinschaft einer kleinen Gruppe symbolisieren. Festivals sind außerdem einem gewissen Thema (zB Rock oder Jazz) gewidmet. Abgesehen von sehr berühmten Festivals, werden viele auch oft nur einmalig und nicht regelmäßig veranstaltet. Bei den Privatevents muss gezwungenermaßen auch Eintritt verlangt werden. Die großen Faschingsumzüge sind hingegen öffentlich frei zugänglich, ja sie leben von der Teilnahme der ganzen Bevölkerung. Die meisten Festivals ziehen außerdem hauptsächlich auch nur landesweit und nur vereinzelt Besucher aus anderen Ländern an. Auch Bekleidung und Verköstigung sind mit keinerlei Traditionen verbunden.

Trotzdem lernen wir sowohl aus dem Karneval als auch aus Festivals dieselben Dinge. Von dem einen im großen Stil, von den anderen im Kleineren. Beide proklamieren sie Werte wie Frieden und Harmonie. Ihr Zweck ist ein Glücksgefühl in den Besuchern hervorzurufen. Die Besucher sollen sich gleichzeitig wohl in der Einheit und auch in ihrer Verschiedenheit akzeptiert fühlen.

Festivals

Festivals die du besuchen kannst und solltest

Veröffentlicht am

Auf die Plätze, fertig, los! Deutschlands Festivalsaison liegt wieder in den Startlöchern und wir zählen mit euch die Tage bis zum Startschuss der Höhepunkte des Jahres. Wer einmal in seinem Leben auf einem Festival war, wird sicherlich begeistert auf die neue Saison hin fiebern. Wer aber noch nie an einem derartigen Event teilgenommen hat, sollte sich von Nichts davon abschrecken lassen, denn das Feeling auf einem Festival ist etwas ganz Besonderes und ein unvergleichlicher Kick.

Wir haben einige der besten Festivals Deutschland für euch zusammengefasst:

Internationales Dixieland Festival Dresden (14.-21.05) –Neben vielen kleinen Events in Clubs, Bars und Hotels haben unter anderem Veranstaltungen wie die große Dixie-Nacht und der Jazz-Band-Ball im Kulturpalast Dresden am Samstag sowie Blues, Boogie & Swing im Flughafen Dresden einen festen Platz im Programm.

Africa Festival Würzburg (25.-28.05.) – Auf dem Festival auf den Talavera Mainwiesen in Würzburg, dem größten und ältesten dieser Thematik in Europa, dreht sich alles rund um die Kultur und die Musik des afrikanischen Kontinents. Es finden verschiedene Musikvorstellungen traditioneller und zeitgenössischer Art von über 200 Musikgruppen statt. Umrahmt wird das Ganze von einem großen, afrikanisch gefärbten Basar, in dem afrikanische Musikinstrumente, CDs, antiker Schmuck, Gewänder und Speisen angeboten werden. Außerdem gibt es ein eigenes Rahmenprogramm für Kinder, eine Modenschau, eine Straßenparade, eine Fotoausstellung und ein Kinozelt.

Hurricane (23.-25.06.) – Das Hurricane Festival zählt mit mehr als 70.000 Besuchern zu den größten in Deutschland und findet auf der Motorrad-Sandrennbahn Eichenring bei Scheeßel (Niedersachsen, zwischen Bremen und Hamburg) statt. Es setzt auf eine Mischung aus Rock, Alternative, Pop und Electro. Dabei kommen neben etablierten Stars auch Neulinge zum Zuge und man trifft dort Menschen aus aller Welt.

Summerjam (30.06.-02.07.) – Das Festival am Fühlinger See in Köln ist mit rund 30.000 Besuchern eines der größten Reggae, Hip-Hop und Worldmusik-Festivals in Europa und lockt mit einer perfekten Party-Location und entspannenden Klängen zu drei Tagen entspanntem Feiern.

Splash! (07.-09.07.) – Bei diesem Festival kommen alle Hip-Hop Fans zum Zug. Das, in Sachsen-Anhalt stattfindende, Festival lockt seine Besucher auch mit bekannten Pop-Künstlern auf sein Gelände und verspricht drei Tage beste Unterhaltung. Es ist Austragungsort für Zwischen- und Endausscheidungen der ITF-Weltmeisterschaften für DJs. Ein weiteres Highlight ist der Soundclash bei dem sich zwei oder mehrere Soundsystems daran messen, wer dem Publikum im Hip-Hop-Aftershowparty-Zelt besser einheizen kann.

M’era Luna Festival (12.-13.08.) – Das Festival, das auf dem Flughafengelände in Hildesheim stattfindet, ist mit Besucherzahlen von über 20.000 Menschen, neben dem in Leipzig stattfindenden Wave-Gotik-Treffen, eines der größten Festivals der Alternative-Musik- und Schwarzen Szene. Wie aus dem Nichts entsteht hier ein, von Paradiesvögeln der dunkelsten Couleur besiedeltes, Wunderland dessen musikalischer Schwerpunkt auf Genres wie Elektro, Mittelalter-Rock, Metal, Alternative Rock, Synth Rock und vereinzelt auf Gothic liegt. Umrahmt wird das Ganze von einem idyllischen Mittelaltermarkt.

Chiemseer Summer (16.-19.08.) – Das internationale Open-Air-Festival, das in Übersee südlich des Chiemsees veranstaltet wird, steht für Sommer, Sonne und Sonnenschein. Den Chiemsee vor der Nase und die Berge im Rücken, bewegt sich das Musikfestival zwischen Rock, Hip Hop und Elektro und zieht jedes Jahr rund 35.000 Besucher an.